Der Ort

Schoß Wackerstein (Foto W. P.)

Zur Einstimmung

Der "Asterix"-Verfasser Goscinny würde vielleicht so einleiten (geschrieben mit dem Bewusstsein, dass das möglicherweise nur "Asterix"-Leser verstehen...):

Wir befinden uns im Jahre 1971 n. Chr. Wackerstein wird im Rahmen der Gebietsreform ganz in den Markt Pförring eingegliedert... Ganz eingegliedert? Nein! Unbeugsame Wackersteiner, geführt von ihren Markträten und Vereinsvorständen hören nicht auf, Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Pförringer Markträte und Vereinsvorstände, die als Besatzung an den Toren des Lagers Celeusum liegen...

Wackerstein heute

Auch als "Ortsteil" hat Wackerstein seine Identität und seinen eigenen Charakter bewahrt.

1971 wurde Wackerstein im Rahmen der Gebietsreform als eigenständige Gemeinde aufgelöst und in den Mark Pförring eingegliedert. Bereits seit 1970 gehen die Wackersteiner Kinder nach Pförring in die Schule. Nach Meinung einiger Pförringer war es selbstverständlich und nur eine Frage der Zeit, dass alles übrige auch diesen Weg geht: Feuerwehr, Sportverein, ...

Aber: Errare humanum est: Irren ist menschlich! Denn:

Der erst 1969 gegründete Sportverein hat eine Anlage, die einen Vergleich auch mit größeren Ortschaften nicht scheuen braucht, die Fußballer spielten zwischendurch sogar höherklassig als die Pförringer. Die Feuerwehr mit neuem Gerätehaus und Fahrzeug hat ein rundes Dutzend ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Zusammen mit den Aktivitäten von Reservistenkameradschaft und weiteren Vereinen ergibt sich ein dichtes Jahresprogramm von Aktivitäten und Festen, das keine Langweile aufkommen lässt.