Dürre 2003

Die Fotos wurden Ende August 2003 aufgenommen, als - wie vom Wetterbericht vorhergesagt - Regenwolken aufzogen. Geregnet hat es dann aber nicht viel. Die Bilder dokumentieren den niedrigsten Donaustand seit Menschengedenken und ausgetrocknete Altwässer. Leider war es dann sehr schnell finster geworden, worunter die Qualität der Bilder litt. Zur Erinnerung: 2003 hatte es zwischen Anfang April und Ende August nur wenige Regentage gegeben, und auch diese waren nicht ergiebig gewesen. Dafür monatelang Tageshöchsttemperaturen über 30°C. Fotos: W. P. mit Digitalkamera.

Bilderchronik Dürre 2003

Die Donau vom westlichen Ortsrand aus. Bei genauer Betrachtung fallen die hohen Ufer auf und die unruhige Wasseroberfläche, hervorgerufen durch nur knapp über der Flusssohle strömendem Wasser. Ortskundige finden ohne schwimmen zu müssen von Ufer zu Ufer.
In der hinteren Bildhälfte breiten sich von der Flussmitte abwärts dreieckförmig etwas stärkere Wellen aus. Als Ursache darf der Kollmannsfelsen vermutet werden, etwa auf gleicher Höhe mit der östlichen Schlossmauer. Seit alter Zeit ist er Flur- und Fischereigrenze zwischen Vohburg und Wackerstein.
Auch die so genannte "Pfallerkehr" ist offen gelegt.
Obwohl alles seit Monaten staubtrocken ist (von wenigen sparsamen Regenfällen abgesehen), hält sich im weiten Uferbereich die Vegetation recht gut.
Der Altwassereinlauf im Bereich des abgegangenen Pliemelhofes bringt kaum noch Wasser.
Pliemelhof-Bucht in Nahaufnahme. Der Boden der hafenartigen Bucht ist wasserfrei - an ähnliches kann sich keiner erinnern.
Die "Bäumlerkehr".
Pionierwasserübungsplatz Wackerstein, Anlegestelle IIIa, von Ufer zu Ufer.
... in Nahaufnahme.
Kiesbank von Anlegestelle IIIa Flussaufwärts.
Altwasser am westlichen Ortsrand.
... in Nahaufnahme.
In das Wehr des Überwasserkanales läuft seit Wochen kein Tropfen.
Logisch, dass der Bachlauf am anderen Ortsende dann leer ist.
... in Nahaufnahme.
Östlich der Brücke verblieb noch ein kleiner Tümpel, das wird wohl kein Fisch überlebt haben.
Gleiches Bild im Bereich der "drei Stoa". Auch hier kein ein- oder Auslauf, sichtbar wohl der Grundwasserpegel.
Und zu letzt die alte Kiesgrube, auch hier ist der Pegel etwas niedriger als gewöhnlich.